Das Meer, die Korkplantagen und eine mediterrane Kultur prägen bis heute die Architektur in und um Porto, was sich in einem starken Vertrauen in die poetische Kraft einer präzisen architektonischen Gestaltung äussert. Nach dem Sturz des Salazarregimes in der Nelkenrevolution von 1974 etablierte sich eine gesellschaftlich engagierte Architektengeneration, welche im liberalen Porto einen Nährboden für ihre modernen Ideen fand. Von Umnutzungen bestehender Klöster, über Villen und städtischen Komplexen bis zu den Universitätskomplexen in Aveiro und Porto, ist die pragmatische Grundhaltung der portugiesischen Architektur sichtbar.
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